Remis im Topspiel

Abstand auf Mitkonkurrent bleibt bestehen
Spielbericht vom 23. März 2026
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Am gestrigen Sonntag, bereits um 14 Uhr, stieg das erste Rückrundenspiel des Jahres für die SVG. Mit dem TSV Sudheim gastierte direkt der Tabellenzweite im August-Wenzel-Stadion. Trotz zwanzig minütiger doppelter Überzahl gelang es jedoch nicht, einen Dreier einzusacken.
Das Spiel startete wie erwartet: Auf holprigem Geläuf tasteten sich beide Mannschaften in der Anfangsviertelstunde ab. Dann übernahm die SVG mehr und mehr das Spielgeschehen. Sudheim versuchte ihr Glück vermehrt über lange Bälle und Konter. Nach 24 Minuten gab es dann die erste Torannäherung: Nach einem Freistoß von Noah Reinert köpfte Dustin Hoffmann den Ball an den Pfosten. Kurze Zeit später tauchte Reinert dann selbst vor dem Sudheimer Tor auf, überlupfte den Torwart, aber auf der Linie konnte der TSV noch klären (27.). In der 34. Spielminute ergab sich für die Sudheimer im Umschaltspiel die erste Toraktion: Feyzi Turgay lief auf Gerrit Hennecke im Tor der Gastgeber zu. Der Schuss Turgays konnte jedoch noch von Kilian de Paduanis geklärt werden. Im Gegenzug konnte sich Johannes Schier nach Steckball von Niklas Schwab links im Sechzehner gegen mehrere Gegenspieler durchsetzen und den Ball in den Rückraum legen - von dort war es für Seydi Erbek ein leichtes zum 1:0 einzuschieben (37.). Kurz vor der Pause scheiterte erneut Hoffmann an Cohrs (44.), sodass Sudheim aus dem Nichts im Gegenzug den Ausgleich erzielen konnte: Ein Fernschuss von Hamudi Alawie konnte Hennecke noch parieren, den anschließenden Nachschuss von Kevin Höß ebenfalls, der zweite Nachschuss war dann jedoch einer zu viel - 1:1 zur Pause (45.).
Nach der Pause drückte die SVG weiter. Aus einem schnell ausgeführten Freistoß durch Schwab wurde Hoffmann in Szene gesetzt, der aus 25m im Fallen mit dem schwächeren linken Fuß sehenswert ins lange Eck traf (52.). Im Anschluss plätscherte das Spiel etwas vor sich her, ohne dass sich größere Torgefahr entwickelte - der Rasen tat sein übriges dazu. In der 68. und 69. Minute ereigneten sich anschließend spielentscheidende Szenen: Erst flog Venis Sinani mit gelb-rot vom Platz, nachdem er sich in den Minuten zuvor mehrfach für eben selbiges bewarb; dann folgte ihm Mohamad Cheikho mit rot, nachdem er gegen Reinert nachtrat. In doppelter Überzahl war nun damit zu rechnen, dass das Spiel gelaufen sei. Jedoch tat sich die SVG schwer, Ball und Gegner laufen zu lassen, vertendelten zu häufig den Ball im Spiel nach vorne und liefen immer wieder in Konter. Einer dieser Konter mündete in der 79. Minute in einer Ecke, aus der aufgrund eines hohen Beines ein Elfmeter für den TSV heraus sprang. Zwar traf Alawie souverän, da aber ein Sudheimer Spieler deutlich erkennbar zu früh in den Strafraum lief, erwarteten alle die Wiederholung des Strafstoßes. Falsch gedacht: Der ansonsten gut leitende Schiedsrichter ließ einen Freistoß für die SVG ausführen - im Nachhinein eine falsch ausgelegte neue Regel - Glück für die SVG. Doch dieses Glück nutzte die SVG nicht als Weckruf. So kam es wie es kommen musste: Weit in der Nachspielzeit bekamt Sudheim erneut einen Eckball zugesprochen, der letztlich im Gewusel den Weg ins Einbecker-Tor fand (90. +3). In dieser Situation etwas Pech für die Blau-gelben, da Hennecke beim Klärungsversuch in den Rücken gestoßen wurde.
Aufgrund der schwachen 30 Minuten in doppelter Überzahl ein völlig verdienter Punkt für den TSV, trotz dessen, dass ansonsten die SVG spielerisch mehr zu bieten hatte. Das Positive aus diesem Spiel: Als Tabellenführer konnten die Bierstädter den TSV auf Abstand halten, auch wenn dies anhand des Spielverlaufs zu wenig ist. Für die SVG heißt es jetzt weiter arbeiten und am kommenden Sonntag wieder drei Punkte einfahren. Am Sonntag, den 29.03. um 15 Uhr, ist die SVG Einbeck 05 zu Gast in Vogelbeck. Dort trifft sie auf die SG Leinepolder.













